Neue Publikation aus dem MAT4HY.NRW-Konsortium!
Unsere Partner an der Ruhr Universität Bochum und dem Fraunhofer UMSICHT haben untersucht, wie ein elektrochemisch integriertes Bioreaktorsystem in Abwasserströmen in-situ Wasserstoff erzeugt, um eine direkte mikrobielle Reduktion von CO2 zu CH4 zu ermöglichen.
Die zentralen Erkenntnisse der Studie sind:
- Ein integriertes elektrochemisch-mikrobielles System ermöglicht die direkte Umwandlung von Strom in Methan in Abwasserströmen
- Edelmetallfreie Pentlandit-Katalysatoren ermöglichen eine stabile Wasserstoffproduktion in echtem Abwasser
- Ein gekoppeltes hydrogenotropes Mikrobiom sorgt für eine selektive und effiziente Umwandlung von CO₂ in Methan
- Das System arbeitet mit einem Wirkungsgrad und einer Stromdichte, die sich dem industriellen Maßstab annähern
- Kläranlagen dienen als dezentrale Knotenpunkte für die Speicherung erneuerbarer Energie, wobei nur minimale zusätzliche Infrastruktur erforderlich ist
Die Studie schlägt dabei eine Brücke zwischen der Wasserstoffproduktion mittels edelmetallfreier PEM-Elektrolyse und der Umwandlung von Kohlendioxid in Methan als nutzbarem Energieträger. Sie zeigt auf, dass Kläranlagen als dezentrale Knotenpunkte für die Speicherung erneuerbarer Energie dienen können, da nur minimale zusätzliche Infrastruktur erforderlich wäre.
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